Die Malteser in Sachsen-Anhalt haben auf ihrer Diözesanversammlung wichtige Entscheidungen für die Zukunft getroffen. Nach einem feierlichen Gottesdienst in der Magdeburger Kirche St. Marien kamen die Mitglieder im Piushaus zusammen, um auf die vergangenen zwei Jahre zurückzublicken, Finanzen zu erörtern und sich für die Arbeit der kommenden zwei Jahre gut aufzustellen.
Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung war der Besuch von Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt. Sie würdigte das soziale Engagement der Malteser und betonte die immense Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit in der Gesellschaft: "Es ist so wichtig, einfach und unkompliziert für diejenigen da zu sein, die unsere Unterstützung brauchen. So wird Zusammenhalt, Integration, Inklusion und Vielfalt ermöglicht", sagte Grimme-Benne. Sie bedankte sich für das vielfältige ehrenamtliche Engagement und die christliche Haltung. Darin liege ein unermesslicher Beitrag für soziales und friedvolles Miteinander im Gemeinwesen.
Im Rahmen der Diözesanversammlung wurden Personen für wichtige Positionen neu gewählt:
- Vertretung der aktiven Helferschaft: Karola Richter und Anja Pagels (Halle), Yves Künzel (Köthen) sowie Adrian Maerevoet (Magdeburg)
- Rechnungsprüfungskommission: Sven Hörning, Kerstin Richter und Yvonne Rauca
- Delegierte für die Bundesversammlung: Daniel Enderlein (Stadtbeauftragter Halle) und Marvin Bobardt (stellvertretender Stadtbeauftragter Halle)
- Vertretung der Ortsgliederungen im Diözesanvorstand: Daniel Enderlein
In den ehrenamtlichen Leitungen zweiter Ortsgliederung gibt es zudem neue Gesichter: Martin Papke ist zum Ortsbeauftragten der Gliederung Burgenlandkreis in Weißenfels berufen worden, Dr. Eike-Christian Hornig fungiert künftig als weiterer stellvertretender Ortsbeauftragter in Halle. Ihre Berufungsurkunden übergaben Diözesanleiter Stefan Gäbler und Halles Stadtbeauftragter, Daniel Enderlein.